Pressemitteilung

18.09.2020

Applaus und Prämien sind nicht genug

Kammer fordert bessere Bedingungen für Pflegebeschäftigte

Während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, dass viele Tätigkeiten systemrelevant sind – darunter die der Beschäftigten in den Krankenhäusern. Zwar werde derzeit darüber diskutiert, auch Krankenhausbeschäftigten eine Prämie zu zahlen für die außergewöhnlichen Belastungen während der Pandemie, so wie für die Beschäftigten in der Altenpflege. „Eine Prämie allein reicht aber nicht, die Pflegekräfte brauchen grundsätzlich eine angemessene Anerkennung ihrer Arbeit“, mahnt Elke Heyduck, Geschäftsführerin der Arbeitnehmerkammer Bremen.
 
Zur Erinnerung: Während der Corona-Pandemie zählten die Beschäftigten der Krankenhäuser zu denjenigen, die die größten Lasten tragen mussten. So fehlte es an Schutzausrüstung, wurden per Rechtsverordnung die geltenden Arbeitszeitbestimmungen ausgeweitet sowie die niedrig angesetzten Pflegepersonaluntergrenzen ausgesetzt und sind es größtenteils noch. Die Beschäftigten in den Krankenhäusern haben ihre Gesundheit riskiert und sich deutlich häufiger als andere Beschäftigte mit dem Corona-Virus infiziert.

„Wir müssen jungen Menschen einen guten Grund geben, sich für diese wichtige Aufgabe zu entscheiden.“ Neben einer besseren Bezahlung gehört dazu jedoch auch eine Arbeit, die auch im Normalzustand nicht von Stress und Arbeitsdruck geprägt ist. Hierzu ist vor allem ausreichend Personal nötig – zu erreichen durch eine Personalbemessung, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert und nicht nur eine Untergrenze markiert. Dafür muss sich das Land Bremen stark machen.

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