Pressemitteilung

20.01.2021

Homeoffice ist ein Pandemie-Blocker

Die Verpflichtung von Arbeitgebern, den Beschäftigten Homeoffice anzubieten, wenn dem keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen, begrüßt die Arbeitnehmerkammer. „In der aktuellen Situation ist das Arbeiten von Zuhause ein echter Pandemie-Blocker“, sagt Ingo Schierenbeck, Hauptgeschäftsführer der Arbeitnehmerkammer. „Es dient dem individuellen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Homeoffice hilft dabei, die Verbreitung des Virus einzudämmen.“ Bedenken aus der Wirtschaft entgegnet Schierenbeck: „Studien belegen, dass Beschäftigte Zuhause nicht weniger arbeiten.“

Eine Analyse des Robert-Koch-Instituts hat gezeigt, dass der Arbeitsplatz bei den Infektionen mit bekanntem Ansteckungsort an dritter Stelle steht. Gleichzeitig hat eine aktuelle Studie der Hans Böckler Stiftung ergeben, dass die Zahl der Beschäftigten im Homeoffice im November 2020 nur noch bei 14 Prozent lag. Kurz nach Beginn der Corona-Krise im April hatte sie bei deutlich geringerem Infektionsgeschehen noch 27 Prozent erreicht.

„Um so wichtiger ist es, dass Bund und Länder nun nicht nur Regeln für den privaten Bereich gefunden haben, sondern auch die Kontakte am Arbeitsplatz beschränken“, so Schierenbeck. Damit sei die Politik in Deutschland keineswegs Wegbereiter. In der Schweiz und in Belgien gibt es bereits eine Verpflichtung für die Arbeitgeber, Beschäftigte von Zuhause aus arbeiten zu lassen, sofern dies irgendwie möglich ist.

„Das Corona-Virus macht vor den Bürotüren nicht halt“, sagt Schierenbeck. Entsprechend ist das Homeoffice ein wichtiger Bestandteil in der Bekämpfung der Pandemie. Darüber hinaus muss es darum gehen, dass der Infektionsschutz im Betrieb konsequent umgesetzt wird, um Beschäftigte, die nicht von Zuhause aus arbeiten können, zu schützen. Die erweiterten Vorschriften für Betriebe begrüßt die Arbeitnehmerkammer deshalb ebenfalls.

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